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GIZ | Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein Instrument der deutschen Außenpolitik. Das Bundesunternehmen ist für diverse Bundesministerien und internationale staatliche Stellen tätig, kooperiert nach eigener Darstellung aber auch "intensiv mit der deutschen Privatwirtschaft", um zu einem "sinnvollen Zusammenspiel von Entwicklungs- und außenwirtschaftlichen Aktivitäten" beizutragen [http://www.giz.de/de/profil.html, eingesehen am 10.01.2011].

Die GIZ verwaltet Mittel von etwa 1,9 Milliarden Euro (Schätzung für 2010) [ebd.]. Bei der Durchführung von Aufträgen beteiligt die GIZ Firmen der privaten Wirtschaft.

Die GIZ ist seit Anfang 2011 die Nachfolgeorganisation des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) gGmbH, der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und der Inwent Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH.

Mit dieser Fusion wollte die deutsche Bundesregierung laut Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz "die politische Handlungsfähigkeit der Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit" erhöhen und "die Wirksamkeit und Zielgenauigkeit des Mitteleinsatzes" verbessern [GIZ-Pressemitteilung vom 13.12.2010].

Weltweit ist die GIZ in mehr als 130 Ländern tätig. Ihren Sitz hat die GIZ in Bonn und Eschborn. In Deutschland ist sie darüber hinaus in nahezu allen Bundesländern vertreten. Das Unternehmen hatte 2010 gut 16.800 Mitarbeiter.

Kritiker werfen der GIZ bzw. ihren Vorläufern vor, unter dem Deckmantel der "Entwicklungshilfe" keinesfalls ausschließlich, aber zunehmend häufiger lediglich die materiellen Interessen Deutschlands und die deutscher Konzerne im Ausland zu vertreten.

 

 

Nachrichten zum Thema

 

Energieversorgung

China setzt auf erneuerbare Energien nach deutschem EEG-Vorbild

Bild: Wagner & Co. Solartechnik/Deutsche Bundesstiftung UmweltEin Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien wird im Juni in den chinesischen Gesetzgebungsprozess eingebracht. Experten der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH beraten die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) bei der Entwicklung des wegweisenden Gesetzes. Chinas Stromerzeugung basiert überwiegend auf heimischer Kohle. Die Kraftwerke sind zumeist veraltet und ineffizient, was zu hohen Kosten und enormen Umweltbelastungen führt.

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Schwerpunkt Afghanistan

GTZ ist in 126 Ländern aktiv

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) war im vergangenen Jahr weltweit in 126 Ländern aktiv. An 2282 Projekten arbeiteten dabei GTZ-Mitarbeiter und Beschäftigte vor Ort. Die Umsatzerlöse blieben 2005 mit 876 Millionen Euro fast unverändert. Das geht aus dem am Donnerstag in Berlin vorgelegten Jahresbericht der privatwirtschaftlich organisierten, aber dem Bund gehörenden Gesellschaft hervor. Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Ein Schwerpunkt der GTZ-Tätigkeit ist Afghanistan.

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"Präsident al-Bashir hat den Krieg beendet"

Wahlen im Sudan

Über die im Sudan laufenden National- und Präsidentschaftswahlen wird in deutschen und anderen westlichen Medien überwiegend negativ berichtet. Der ausgewiesene Sudan-Experte Stefan Kröpelin von der Forschungsstelle Afrika an der Universität zu Köln widerspricht im Gespräch mit ngo-online dem Negativ-Bild, welches viele Medien über das größte afrikanische Land und seinen Präsidenten Omar al-Baschir zeichnen. Nach seiner Einschätzung merken die Sudanesen, "dass es mit dem Sudan aufwärts geht". Bashir betreibe eine nützliche und pragmatische Politik und habe dadurch in der Bevölkerung extrem an Popularität gewonnen. Der Sudan-Experte weist praktisch alle in den Medien ständig wiederholten Vorwürfe als haltlos zurück. Den USA und Deutschland gehe es im Sudan insbesondere darum, in Konkurrenz zu China Zugriff auf die Rohstoffe des Landes zu bekommen. Wie so oft geht es dabei insbesondere um einen möglichst exklusiven Zugriff auf Erdölvorkommen. Daher drängen die USA, Deutschland und andere europäische Staaten auf eine Teilung des Landes.

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Katastrophenvorsorge

Expertenkonferenz Mitte Januar in Bonn fordert Maßnahmen für Südasien

Vertreter internationaler Organisationen der Katastrophenvorsorge, der Erforschung und der aktiven Hilfe bei Naturkatastrophen haben sich in Bonn zu Wort gemeldet. Ihre Teilnahme an der Weltkonferenz für Katastrophenvorsorge vom 18. bis 22. Januar in Kobe/Japan hat durch die verheerende Tsunami in Südasien schreckliche Aktualität erhalten. "Als die zweite Frühwarnkonferenz im Oktober 2003 in Bonn statt fand, konnten wir uns kaum vorstellen, welche existenzielle Bedeutung dieses Thema für die Menschen in vielen Gebieten der Erde hat," so Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann.

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"Krisenprävention und Krisenbewältigung"

Außenamt stellt Sicherheitszentrale für Afrikanische Union vor

Deutschland will sich 2009 verstärkt in Afrika engagieren. Der Staatssekretär im Außenministerium, Reinhard Silberberg, stellte am Donnerstag (26. Februar) bei einer Ausstellungseröffnung in Berlin den geplanten Neubau der "Kommission für Frieden und Sicherheit" der Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba vor. Das vom Auswärtigen Amt finanzierte Projekt sei "der sichtbarste Ausdruck unseres Engagements", sagte Silberberg. In dem Gebäude soll den Angaben nach das strategische Steuerzentrum der AU für Frieden und Sicherheit entstehen. Das Vorhaben ist Teil der deutschen Bemühungen, afrikanische "Fähigkeiten in der Krisenprävention und Krisenbewältigung" zu stärken, womit auch bewaffnete Kriegseinsätze gemeint sind.

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Philippinen

Deutsches Engagement für Landlose und Kleinbauern gefordert

Zum Tag der Landlosen fordert die Menschenrechtsorganisation FIAN die Bundesregierung auf, sich verstärkt für das Recht auf Nahrung von Landlosen und Kleinbauern einzusetzen. In einem Bericht an die UN-Menschenrechtskommission beklagt FIAN zahlreiche Menschenrechtsverletzungen gegen die Haupternährer, die paradoxerweise zugleich 80 Prozent aller Hungernden stellen. "Großgrundbesitzer und die Weltbank blockieren die notwendige Umverteilung von Land. Die Welthandelsorganisation WTO zwingt Entwicklungsländer zur Marktöffnung und setzt Kleinbauern der Konkurrenz hochsubventionierter Produkte aus dem Norden aus", kritisierte FIAN-Sprecher Armin Paasch. Die Bundesregierung trage die marktliberale Politik der WTO mit und setze sich bislang zu wenig für konsequente Agrarreformen ein.

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2. Februar 2005

Viktoriasee ist "Bedrohter See des Jahres 2005"

Der ostafrikanische Viktoriasee ist der "Bedrohte See des Jahres 2005", teilt die Umweltstiftung Global Nature Fund (GNF) zum Welttag der Feuchtgebiete mit. Mit der Ernennung will der GNF auf den dramatischen Fischrückgang, die Zerstörung der Ufervegetation und die wachsende Verarmung der am See lebenden Bevölkerung aufmerksam machen. Der Viktoriasee im afrikanischen Länderdreieck Kenia, Tansania und Uganda ist mit einer Fläche von 68.800 km2 Afrikas größter See. Gefahr droht dem See durch Überfischung. "Allein am kenianischen Ufer des Sees ist die Zahl der Fischer wegen der schlechten Wirtschaftslage in den letzten Jahren stark gestiegen und liegt mit 55.000 fast doppelt so hoch wie von Experten empfohlen", so Dr. Obiero Onganga von der Umweltschutzorganisation OSIENALA, einem Partner des GNF im Seenschutznetzwerk Living Lakes.

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China

Ressourcenschutz durch modernes Management in der Forstwirtschaft

Seit zehn Jahren finanziert die KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Forstprojekte in China. Seit 1993 wurden Finanzierungsbeiträge für Investitionen und begleitende Beratungsleistungen im Rahmen von Aufforstungsprojekten in Höhe von 145 Mio EUR vergeben. Ziele der Förderung sind der Ressourcenschutz und die Armutsminderung. Dabei stehen der Schutz vor Boden- und Winderosion, die Bekämpfung der fortschreitenden Wüstenbildung, die Steigerung des land- und forstwirtschaftlichen Ertrags sowie die Erweiterung der Forstflächen und die Diversifizierung des Waldbestands im Vordergrund.

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Drei-Schluchten-Staudamm

Chinesische Bauern wegen Protesten verhaftet

Weil sie Beschwerde gegen die Veruntreuung von Geldern aus dem Umsiedlungsfonds des umstrittenen Drei-Schluchten-Staudamms einlegen wollten, befinden sich zwei Bauern aus der chinesischen Provinz Yunyang seit Ende April in Haft. Nach Berichten der Washington Post wurden Chen Qishan und Huo Zhenkui am 28. April von der Polizei festgenommen. Sie und zwanzig weitere Bauern aus der Provinz Yunyang waren Ende April nach Peking gereist, um Beschwerde gegen die Veruntreuung von Umsiedlungsgeldern für den Drei-Schluchten-Staudamm durch die Provinzbehörden in Yunyang einzulegen.

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"Tschernobyl der Wasserkraft"

Drei-Schluchten-Damm vor der Flutung

Am heutigen Donnerstag soll mit der Auffüllung des Stausees am umstrittenen Drei-Schluchten-Damm in China begonnen werden. Das Großprojekt, das in umwelt- und entwicklungspolitischen Fachkreisen auch als "Tschernobyl der Wasserkraft" bezeichnet wird, macht jedoch die Vertreibung von 1,2 bis 1,9 Millionen Menschen notwendig, kritisieren Menschenrechtsorganisation. Bislang seien allerdings erst 640.000 Menschen umgesiedelt worden, ein Teil von ihnen sei inzwischen in die Heimatregion zurückgekehrt, da die gezahlten Entschädigungen nicht ausreichten, um sich in der Umsiedlungsregion eine neue Existenz aufzubauen.

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Weltwassertag

Wenn schon Shrimps dann aus Öko-Aquakultur

Erfolg für Shrimps aus Ökologischer Aquakultur: Die feinen Öko-Garnelen sind jetzt auch in Deutschland zu haben. Die Erzeuger, die Öko-Shrimps nach den konsequenten Richtlinien von Naturland großziehen, schonen die Umwelt, verzichten auf jeglichen Chemie- oder Antibiotika-Einsatz und füttern die Tiere mit Öko-Futter. Und - darauf weist Naturland aus Anlass des Weltwassertags am 22. März eigens hin - die Ökologische Aquakultur leistet einen wichtigen Beitrag, die Wasserverschmutzung zu mindern und Mangrovenwälder zu erhalten, ein bedrohter Lebensraum vieler Fischarten.

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www.oeko-fair.de

Internetportal zum fairen Handel ausgezeichnet

Seit Januar können sich Verbraucherinnen und Verbraucher auch im Internet gezielt über den ökologischen und fairen Handel informieren. Jetzt wurde das Portal oeko-fair als "Website der Woche" durch das Österreichische Lebensministerius ausgezeichnet, wie der Verein Verbraucher Initiative berichtet, der das Portal unterstützt. Nach Ansicht des Vereins habe es sich bezahlt gemacht, bei der Entwicklung des Portals neue Wege zu gehen. So erweise sich die Verknüpfung von "öko" und "fair" als neues, interessantes Verbraucherthema.

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Umsiedlung

Chinesische Süßwasser-Delfine bedroht

Die einzigartigen, fast blinden aber ungemein wendigen Süßwasser-Delfine, wissenschaftlich Lipotes vexillifer benannt, die ausschließlich im Jangtse vorkommen, sind vom Aussterben bedroht. Vor fünfzig Jahren waren noch etwa 6.000 Tiere im Fluss heimisch, heute sind es nach optimistischen Schätzungen nur noch 100 Stück, wobei nur bis zu sieben einzelne Sichtungen pro Jahr vermeldet werden, berichtet das Online-Magazin Expeditionzone.

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Friedensprozess in Afghanistan

Beginn der Loja Jirga in Kabul

Vom 11. bis 16. Juni 2002 findet in Kabul die so genannte Loya Jirga statt. Sie war während der Afghanistan-Konferenz im November 2001 auf dem Bonner Petersberg vereinbart worden. Die Loya Jirga ist der einzige politische Prozess, der von allen ethnischen und religiösen Gruppen Afghanistans akzeptiert wird, eine breit getragene Regierung einzusetzen. Die nun anberaumte Zusammenkunft ist die erste nach 25 Jahren. Zu ihren Aufgaben und Zielen gehört die Wahl des Staatsoberhauptes sowie der wichtigsten Mitglieder der Übergangsregierung.

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Erst die Bomben dann das Geld

Geberkonferenz für Afghanistan in Berlin fortgesetzt

"Erwachsene" Nationen werfen erst Bomben, installieren anschließend eine ihnen gefällige Regierung und geben schließlich Geld für eine möglichst langfristige Absicherung ihrer politischen und ökonomischen Interessen. Außenpolitik führender Industrienationen eben. In Berlin setzten die 15 Mitgliedsländer der "Afghanistan Support Group" ihre Beratungen über die "Hilfsstrategien" mit Vertretern der UNO und der EU-Kommission fort. An der Tagung, die am Mittwoch begann, nahmen auch 20 Hilfsorganisationen teil.

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