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Ulrich Gottstein

Prof. Dr. Ulrich Gottstein ist Ehrenvorstandsmitglied der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW).

Geboren 1926 in Stettin, 1938 nach Berlin umgezogen. Kriegseinsatz in Frankreich, Kriegsgefangenschaft in England September 1944 bis Juli 1946. Medizinstudium in Berlin, Göttingen, Heidelberg. 1952 Staatsexamen und Promotion. Zwei Jahre Wissenschaftlicher Assistent am Physiologischen Institut der Universität Heidelberg, dann Facharztausbildung an der II. Med. Universitäts-Klinik München. 1960 Habilitation. Ab 1962 Leitender Oberarzt der 1. Medizinischen Universitäts-Klinik Kiel bis 1971. 1966 apl. Professor für Innere Medizin Kiel, ab 1971 Frankfurt/M.. Chefarzt der Medizinischen Klinik des Bürgerhospitals Frankfurt1971 bis Ende 1991. Funktionen in der Landes- und Bundesärztekammer (Fortbildung, Facharztprüfung, Arzneimittelkommission der BÄK, für die IPPNW in "Kommission Sanitätswesen im Katastrophen- und Zivilschutz" , Notfallmedizin u.a.)

Gründungsmitglied der "International Society for Cerebral Circulation Research" 1970 sowie der "Deutschen Gesellschaft für Angiologie" 1971, 1.Präsident, dann Vorstandsmitglied, seit 1987 Ehrenmitglied. 1972 Senckenberg-Wissenschaftspreis, 1980 Ernst v. Bergmann Verdienstplakette der Bundesärztekammer, 1991 Dr. Richard Hammer Verdienstmedaille der LÄK Hessen, 1992 Bundesverdienstkreuz, 1994 Ehrenmitglied der Medizinischen Akademie Serbiens.

Gründungsmitglied der deutschen IPPNW-Sektion 1981, Vorstandsmitglied bis 1995, dann Ehrenmitglied des Vorstands. In enger Zusammenarbeit mit Prof. Bernard Lown im internationalen Vorstand seit 1982, von 1989 bis 1993 Vize-Präsident Europa, dann bis 1996 Mitglied im Internationalen Direktorium. Referate und Moderationen auf allen IPPNW-Weltkongressen seit 1982.

Für die IPPNW viele Reisen, Kongresse, Vorträge im In- und Ausland zu den Themen Verhütung von Atomkrieg und anderen Kriegen, Kriegsfolgen, Kriegsopfer, Sanktionen u.a. Reisen nach Moskau, Minsk, Kiew, Alma Ata (Semi-Palatinsk Testgelände,) Hiroshima und Nagasaki, ferner in den Irak seit Dezember 1990 insgesamt acht mal, Jordanien, Israel, Syrien, Cuba, Kenia, Türkei und Türkisch Kurdistan, Serbien, Kroatien, Bosnien, Kosovo.

Organisation von Hilfstransporten und Verteilung von Medikamenten und Kindernahrung im Irak, in Bosnien-Herzegowina und in kroatischen Flüchtlingslagern während und nach dem Krieg, im belagerten Ost-Mostar, Sarajewo u.a. Hilfe bei der Gründung von IPPNW-Sektionen.

Gründung des "Evangelischen Hospitals für Palliative Medizin" für die Evangelische Kirche in Frankfurt seit 1992, und des Fördervereins, seit 1996 im Vorstand. Mitglied des "Gesundheitsausschusses der Stadt Frankfurt" seit 1991.

 

 

Nachrichten zum Thema

 

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Paech beklagt "bizarre Logik" bei Nahost-Geberkonferenzen

Bild: WWFEine internationale "Geberkonferenz" in Scharm el Scheich hat am Montag (2. März) 3,57 Milliarden Euro für den Wiederaufbau des Gazastreifens bewilligt. Der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Norman Paech, begrüßte zwar die Hilfen für die palästinensische Bevölkerung. Er kritisierte aber "die Logik dieser Art von Nahost-Konferenzen als äußerst bizarr: Durch den Krieg Israels gegen die Hamas wird der Gaza-Streifen in Schutt und Asche gelegt. Hinterher gibt die internationale Staatengemeinschaft Milliarden Euro, um die Schäden zu beseitigen und die humanitäre Katastrophe abzufedern." Auch dieses Mal werde diese Art der "Arbeitsteilung" gewählt, bei der Israel für die Zerstörungen durch seinen Krieg im Gazastreifen nicht zur Verantwortung gezogen werde, so Paech. "Letztlich erhält damit die israelische Militäroffensive eine nachträgliche Legitimation."

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Unterstützung durch Thierse

Friedensbündnis kritisiert israelische Blockade des Gazastreifens

Bild: Deutsche Bundesstiftung UmweltEin Friedensbündnis will ein Schiff mit Hilfsgütern nach Gaza entsenden, um gegen die andauernde Blockade des Gazastreifens durch Israel zu protestieren. Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), die Jüdische Stimme, die Palästinensischer Gemeinde, die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft wie auch Pax Christi sehen in einer Aufhebung der Blockade einen "notwendigen Schritt zu mehr Sicherheit und Freiheit für alle Menschen der Region". Insbesondere US- und EU-Regierungen würden die Blockade kommentarlos zulassen "und damit faktisch diese eklatante Verletzung der völkerrechtlich bindenden Genfer Konventionen, nach denen Kollektivbestrafung der Zivilbevölkerung strikt verboten ist", kritisieren die Organisationen. Trotz der Waffenruhe sei eine Aufhebung der Blockade, durch die ein gutes wirtschaftliches Leben möglich würde, nicht in Sicht.

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"Verlogenheit des humanitären Geschwätzes"

Ostermarschierer protestierten gegen Rüstung und Krieg

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"Lügenpropaganda"

Friedensbewegung fordert Stopp der Kriegsvorbereitungen gegen den Iran

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Prominente unterstützen Forderung nach Bleiberecht für langjährig Geduldete

Zum bundesweiten Tag des Flüchtlings am 3. Oktober 2003 fordern zahlreiche prominente Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ein Bleiberecht für Geduldete. Im Aufruf "Wer lange hier lebt, muss bleiben dürfen" fordern sie angesichts der gegenwärtig laufenden Verhandlungen, im Vermittlungsausschusses eine Bleiberechtsregelung im Zuwanderungsgesetz zu verankern.

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IPPNW - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges

 

 

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